Warum dieser Blog?

Schuldig oder unschuldig, Freiheit oder Knast, Geldstrafe oder Glück gehabt – ja, das wird vor Gericht beurteilt. Aber das ist nicht die ganze Wahrheit. Details, für die in der tagesaktuellen Berichterstattung wenig Raum ist, sind bei der Beobachtung von Strafprozessen oft viel spannender als die groben Fakten. Gerichtssäle gehören zu den Orten, an denen die interessantesten Sozialstudien überhaupt möglich sind.

Dieser Blog widmet sich Geschichten, die es wert sind, erzählt zu werden. Manchmal geht es dabei um erschütternde Biografien, die verstörenden Taten vorausgehen. Aber es geht auch um die zahlreichen kleinen Fälle, die eine Menge aussagen über das Sozialgefüge einer Stadt. Zu guter Letzt darf eines nicht fehlen: skurrile Geschichten, die juristisch kein großes Gewicht haben, dafür aber einen hohen Unterhaltungswert.

Strafgerichte sind ein Schauplatz der Eitelkeiten, Ängste und Hoffnungen, der Empathie, Verzweiflung und Erleichterung. Voller Höhen und Tiefen, zwischen denen sich manchmal zermürbend lange Durststrecken hinziehen. Kurz: Sie sind wie das Leben! Genau darum geht es in diesem Blog.

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